GUASHA (Chinesische Schabe-Massage)

Die Behandlung von Krankheiten durch Schaben war schon in der Antike eine in China verbreitete überlieferte Heilmethode, die man z.B. bei Hitzschlag, Erkältung oder chronischen Schmerzen schnell und überall anwenden konnte.
Mit einfachen Hausmitteln wie z.B. einer abgerundeten Porzellanlöffelkante, einer großen Messingmünze oder der Rückseite eines Hornkammes in Sesamöl getaucht, strich man über die Haut, bis sich erste Anzeichen einer Rötung zeigten. Diese Flecken wurden nicht zur Diagnose über die Art und Schwere der Erkrankung herangezogen, sondern waren der unverzügliche Beweis, dass die Therapie erfolgversprechend anschlug.
Im Laufe der Zeit entwickelten sich spezielle Schabe-Instrumente, welche aus Wasserbüffelhorn oder gar Jade, dem Stein, dem in China geradezu magische Kräfte nachgesagt werden, gefertigt waren.
Spezialisten der Traditionellen Chinesischen Medizin aus der V.R. China und Taiwan haben diese überlieferte Methode aufgegriffen, sie in klinischen Studien und in praktischer Anwendung erweitert, vertieft und auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt. Durch Einbeziehen der Meridiane und Akupunkturpunkte in der Behandlung konnte der Erfolg weiter gesteigert werden.
Ein Professor der Peking Universität für Traditionelle Chinesische Medizin meint: „Schaben ist Akupunktur ohne Stich, ein Aderlaß ohne Blutfluß und eine Massage, ohne direkt Hand anzulegen.“
Die Schabe-Massage basiert auf der Theorie der Traditionellen Chinesischen Medizin und eignet sich für viele akuten und chronischen Erkrankungen.
